Herzlich Willkommen bei den Hunden vom Hohlweg

 

 

 

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Tiere vorstellen.

Ebenso finden Sie auch Bilder und Geschichten von und über Bekannte und Freunde.  

 

Wie kamen wir auf den Hund?

 

Alles fing damit an das ich ein regelmäßiger Zuschauer von Herrchen gesucht war.  

Und dann kam eines Tages „der Hund“  im Fernsehen ein Mischling total süß, völlig unkompliziert, der ideale Anfängerhund so wurde er vorgestellt. Ich war total begeistert und auch Boris der immer erst zurückhaltend ist (Gott sei Dank sonst hätten wir noch mehr Tiere, nicht falsch verstehen aber mehr wie drei Hunde und zwei Katzen geht leider nicht (naja ein Aquarium mit Fischen und für Wellensittiche hat der Platz auch noch gelangt, die Fische im Teich vergesse ich jetzt hier) war begeistert. Ich direkt bei dem Tierheim angerufen und man sagte mir für diesen Hund haben schon so viele angerufen der Hund sei mit Sicherheit morgen schon weg aber wir dürften gerne  kommen, da sie ganz viele Hunde dieser Art hätten. Da Herrchen gesucht ja immer montags war und wir erst wieder am Wochenende Zeit hatten sind wir samstags ins Tierheim gefahren. Natürlich war dieser Hund schon vermittelt, schön für ihn blöd für uns. Es war sowieso ein spannender Moment so etwas hatten wir noch nie erlebt. Das Gießener Tierheim macht um 15 Uhr auf und wie wir dort angekommen waren, war es halb drei, also warteten wir brav im Auto und auf einmal kommen immer mehr Autos , wir haben uns gefragt was geht hier ab, so viele die ein Tier suchen, wow. Dann wurde die Tür geöffnet und alle stürmten rein.Da wir dort noch nie waren sind wir langsam rein geschlendert und hatten die ersten Hunde in Augenschein genommen, aber es waren nur große Hunde am Anfang, aufeinmal kommen uns die Leute wieder entgegen jeder mit einem Hund an der Leine und gingen. Da sagte ich zum Boris gleich sind ja alle weg. Dann kommen  wir in das Hunde Haus und ein Pfleger fragte uns und mit wem wollen Sie gehen, wie mit wem wir gehen wollen wir möchten einen Hund mit nach Hause nehmen, dann sagte er:  Ja das ist ja jetzt doof sind ja alle grad beim Gassi. Aber eine Hündin hätte er noch, sie sei ein wenig ängstlich aber sie wäre zu vermitteln. Wir sollten mit ihr mal Gassi gehen und dann wären die anderen ja auch wieder da und dann könnten wir uns ja alle anschauen.

Sie hieß Roxy ein Beagle mix, total ängstlich wie sich beim Spazieren rausstellte. Sie kroch auf dem Boden lang, ich hatte leider ein Kleid an, davor hatte sie richtig Angst. Die Zitzen hingen bis zum Boden, einfach ein Häufchen Elend.

Diejenigen die mich kennen, können sich denken, ok Sanne nimmt diesen Hund mit Sicherheit mit, ja und so war es dann auch. Sie war kein Anfängerhund, was wir eigentlich wollten aber dieser ängstliche Hund hatte so mein Herz berührt ich hätte sie keine Sekunde mehr dalassen können. Uns wurde gesagt dass dieser Hund von einem Hundevermehrer stammen müßte da sie ziemlich viele Welpen geworfen hatte, so wie die Zitzen aussahen und die letzten Welpen die im Tierheim geboren wurden nur noch Tod zur Welt kamen, wurde sie wohl entsorgt. Sie müsste jetzt noch Sterilisiert werden,  also unterschrieben wir die Op. und bezahlten auch schon alles vor Ort sonst hätten wir sie nicht direkt mit bekommen. Mir war gleich klar diesen Hund wird unsere Tierärztin operieren ich bringe sie nicht zurück ins Tierheim, Roxy würde ja einen Koller bekommen.

Daheim angekommen bekam ich erst einmal von meinen Eltern einen Vortrag gehalten warum ausgerechnet dieser ängstliche Hund, das würde nur Probleme geben. Mir war das egal ich dachte das schaffen wir schon. Wir haben einen großen eingezäunten Garten, dachten wir. Es ging eine Woche lang gut dann hatte Roxy ein Loch entdeckt und war mittags getürmt. Oh mein Gott der erste Hund aus dem Tierheim und ich habe nicht richtig aufgepasst, oh je ich hatte totale Panik wo ist sie, hoffentlich wir sie nicht überfahren. Ich habe sofort die Polizei angerufen und diese meldete sich keine 10 Minuten später und hatte sie gesichtet auf einer Bundesstraße am Waldrand. Wir direkt ins Auto und die Odyssee begann.  Bis nachts um 23 Uhr haben wir versucht sie einzufangen, aber sie war so ängstlich dass sie sich nicht fangen lies. Als wir total erschöpft und fix und fertig heim kamen tranken wir noch einen Schnaps und gingen in das  Bett. Gegen vier Uhr morgens wurde ich durch Geräusche wach an der Haustür, ich weckte Boris und sagte da sind Einbrecher,er stand mutig auf und schaute aus dem Fenster, weil mit irgendeinem Transportmittel mussten die Einbrecher ja gekommen sein und dann sah er sie. Roxy war nach Hause gekommen.Sie stank fürchterlich und war total verdreckt aber wir waren über glücklich. 5 Jahre durfte sie bei uns leben dann haben leider Ihre Nieren versagt. Sie war eine tolle Hündin geworden hat super gehört und unser Leben deutlich bereichert.

 

Danke Roxy dass wir dich kennen lernen durften.




















 

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